Willkommen in der Nationalparkgemeinde Züsch
Das ZÜSCHt!

Aktuelle Informationen


Informationen zu Problemen mit der Müllabfuhr                              


22.01.2021

Weitere Informationen zur Abfuhr von Altpapier:                                                                                                          

Nach Gesprächen mit Dr. Monzel und Frau Kielholtz vom A.R.T. gibt es eine Sonderregelung bei der Abfuhr des Altpapiers. Es ist demnach einmalig gestattet, bei der nächsten Abfuhr Altpapier in haushaltsüblichen Mengen neben die Tonne zu stellen, welches dann ausnahmsweise eingesammelt wird. Darüber wurde schon im Trierischen Volksfreund am Donnertag, dem 21.1.2021, unter der Rubrik „Lokales“ auf Seite 7 berichtet. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Papier nicht wegfliegen kann und bis zur Abfuhr trocken gelagert wird.

Link zum Artikel im TV für Abonnenten*innen



19.01.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Züsch,

seit letzter Woche häufen sich die Beschwerden über die unzureichende Müllabfuhr in Züsch, bedingt durch winterliche Straßenverhältnisse und Witterung. Hiervon ist nicht nur Züsch betroffen, sondern alle höher gelegenen Orte in der Verbandsgemeinde. In jedem Ort sind die Mengen und A.R.T. der ungenügenden Abfuhr völlig unterschiedlich und nicht direkt miteinander vergleichbar. So wurden bei uns vergangene Woche zwar alle gelben Säcke eingesammelt, dafür aber nicht das Altpapier, aber auch nur in den Nebenstraßen. In anderen Ortschaften ist dies genau anders herum oder beides nur teilweise oder überhaupt nicht.

Sicherlich haben sich einige Bürger schon selbst beim A.R.T. beschwert. Auch die Ortsgemeinde hat Beschwerde eingereicht. Der A.R.T. bitte um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt viele Faktoren zusammenkamen, die man zurecht als unglücklich bezeichnen kann. Der A.R.T. ist seit dem 1. Januar wieder für Abfuhr der gelben Säcke und der blauen Tonnen verantwortlich und muss dies erst neu organisieren. Ist die Situation durch die Baustellen und die engen Straßen für die Fahrer und Abholer schon nicht einfach gewesen, kommt nun noch hinzu, dass die Leerung mit heftigen Schneefällen einher ging. Es ist dann nicht so einfach mit den schweren Müllfahrzeugen durch die Straßen zu kommen und ständig stehen bleiben und anfahren zu müssen. Da stets der jeweilige Fahrer die Verantwortung für Fahrzeug, Mitarbeiter, Inhalt und Schäden trägt, obliegt es ihm alleine, wie viel er sich zutraut und was er anfährt. Hierrüber wird sicherlich jede Person eine eigene Meinung haben, ich möchte aber anmerken, dass die wenigsten von uns jemals ein Müllfahrzeug geführt haben und daher auch den Fahrern genau diese Entscheidung überlassen sollen.

Ärgerlich ist, dass der Eindruck erweckt wurde, dass der Zweckverband A.R.T. weder an einer Lösung der Probleme, noch an einer Kooperation interessiert sei. Mit Kritik und Lösungsvorschlägen sind nicht nur die Anwohner abgewiesen worden, auch den Ortsbürgermeister*innen der betroffenen Gemeinden erging es so.  Die Bürgermeister*innen haben daraufhin zusammen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde die Beschwerden dokumentiert und erneut energisch vorgebracht, so dass der A.R.T. nun bei einigen Gemeinden eine Lösung versucht umzusetzen. Wenn nicht schon geschehen, werden in den nächsten Tagen noch einige Mitteilungen in der Presse darüber erscheinen.

Für Züsch bedeutet dies:

  • die gelben Säcke wurden alle abgefahren, hier besteht kein Handlungsbedarf
  • die blauen Tonnen werden mit dem nächsten regulären Abfuhrtermin geleert
  • für Papier, welches nicht mehr in die Tonne passt, kann man sich für 1,80 € eine amtliche Altpapiertüte besorgen, die neben der Tonne am Abfuhrtag bereitgestellt wird
  • wo diese Tüten erhältlich sind wird diese Woche noch geklärt. Die Stellen werden dann umgehend bekannt gegeben
  • einige Restmülltonnen und Tannenbäume sind heute nicht angefahren worden. Auch hier befinde ich mich noch in der Klärung wie weiter vorgegangen wird

Für viele von uns ist das sicherlich nur eine Notlösung und viele werden sich denken, warum es die Tüten nicht kostenlos geben wird, da man ja für die ausgefalle Abfuhr bezahlt hat ohne Gegenleistung. Aktuell besteht in der Satzung des Zweckverbandes diese Möglichkeit nicht. Wie mir der Verbandsdirektor, Dr. Monzel versicherte, hat man dieses Problem erkannt und man arbeitet an einer Lösung für ähnliche Fälle in der Zukunft. Es gäbe auch schon erste gute Vorschläge, die uns in der aktuellen Lage leider nicht mehr helfen werden.

Ich bitte Sie für die jetzige Situation Verständnis aufzubringen, auch wenn es nicht immer leichtfällt. Mir geht es dabei genauso wie Ihnen. Niemand, weder das Personal, noch der A.R.T. selbst haben ein Interesse daran, den Müll einfach stehen zu lasen. Was wir als Müll bezeichnen, ist für den A.R.T. Rohstoff den er versucht wieder in den Kreislauf einzubringen. Hr. Dr. Monzel bat mich zudem darum, Sie zu bitten die Abfuhrbehälter frei zugänglich und nah genug an den Straßenrand zu stellen. Und wenn erkennbar ist, dass die Anfahrt problematisch sein könnte, freuen sich die Müllwerker, wenn man mehrere Behälter an einen einfach anzufahrenden Punkt bringt.

Winterliche Grüße sendet

Ulrich Frohn, Ortsbürgermeister


Aufhebung von Grabstätten auf beiden Friedhöfen in Züsch

Gemäß der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Züsch werden alle Gräber, deren Ruhefristen abgelaufen sind, aufgehoben. Nach der Satzung beträgt die Ruhefrist auf dem Friedhof in der Saarstraße 25 Jahre und auf dem Friedhof in der  Hermeskeiler Straße für die Zeit vor der Übernahme durch die Gemeinde im Jahr 2007 30 Jahre. Betroffen sind somit alle Gräber, die:

·        in der Saarstraße bis 1995 und

·        in der Hermeskeiler Straße bis 1990 belegt worden sind und

·        Grabstätten, für die ein Antrag auf vorzeitige Einebnung bereits vorliegt oder noch gestellt wird.

Die Einebnung einer Grabstätte und die damit verbundene Rückgabe des Nutzungsrechts kann grundsätzlich vor Ablauf der Ruhefrist bzw. Nutzungszeit erfolgen. Sie können dies bei der Ortsgemeinde beantragen. Ein entsprechendes Formular finden Sie auf der Homepage www.zuesch.de.

 Bei der Aufhebung der Grabstätte wird sämtliche Grabausstattung entfernt, die Grabstätte wird eingeebnet und mit Rasen eingesät. Grabmale, Grabeinfassungen, Bewuchs, etc., die bis dahin nicht abgeräumt sind, gehen in das Eigentum der Ortsgemeinde über.

Es fallen keine weiteren Gebühren an. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende September 2020 durchgeführt. Leider können wir keinen genaueren Zeitpunkt angeben, da die Einebnungen kurzfristig koordiniert werden.

Sofern Sie von der Einebnung betroffen sind, bitten wir Sie bis Ende September 2020 sämtliche Ausstattung, die sie behalten möchten, von der Grabstätte zu entfernen, es wird nichts verwahrt. Dies gilt auch für Grabsteine, da diese nicht unbeschadet von der Grabstätte entfernt werden können.

Antrag
Antrag auf Einebnung einer Grabstätte
vorzeitige Einebnung Züsch.pdf (403.03KB)
Antrag
Antrag auf Einebnung einer Grabstätte
vorzeitige Einebnung Züsch.pdf (403.03KB)

Den Antrag bitte beim Bürgermeister abgeben oder senden Sie ihn an admin@zuesch.de oder per Fax an die Nummer 06503-994565. Die Kosten für die Einebnung werden von der Ortsgemeinde übernommen, sie brauchen auf dem Antrag nichts zu vermerken.

Digitale Dörfer/Dorffunk/Dorfnews

Dies ist ein Projekt des Innenministeriums. Dieses Angebot wird vom Frauenhofer Institut in Kaiserslautern angeboten. Bisher war dies kostenpflichtig. Ich habe davon schon viele positive Berichte gehört und wollte das eigentlich erst im nächsten Jahr im Gemeinderat ansprechen. 

Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Innenminister, Herr Roger Lewentz die Nutzung bis Juni 2021 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Da es sehr gut zu uns passt, möchte ich dies heute vorstellen.

Was ist das?

Dorffunk ist eine App für Mobiltelefone, die für jeden frei und unentgeltlich verfügbar ist. In der App werden Informationen und Angebote veröffentlicht.  Man kann festlegen, wie weit um einen herum man Informationen haben möchte. Im Dorffunk werden seitens der Ortsgemeinde  Nachrichten und Infos veröffentlicht (keine offiziellen Bekanntmachungen), z. B. Briefe an die Einwohner, Informationen zu Versammlungen, Veranstaltungen, usw.

Es ist zudem ein einfaches Instrument, um Hilfe anzufragen oder anzubieten, aber nicht nur Hilfe, sondern auch den Traktor, den man verkaufen möchte.

Wer darf mitmachen?

·         zuerst mal jeder! Zum Einem als „einfacher“ Nutzer, der Informationen bekommen möchte oder zum Anderen  die Funktonen Biete/Suche nutzen möchte, um Sachen und Dienstleistungen aller Art anzubieten oder anzufragen und "mitzufunken".


  ·         weiterhin ist es Möglich eine Gruppe anlegen zu lassen (z.B. Gartenbauverein XY e.V oder “Traktorfreunde Atzelgarten“). Wer möchte kann sich Mitteilungen in dieser Gruppe ansehen oder Neuigkeiten schicken lassen. Man kann selbst Mitglied einer Gruppe werden


  ·         wichtig. Es gibt nur einen Ansprechpartner, der Inhalte veröffentlichen kann. Es ist kein offener Kanal, wie z. B. WhatsApp, wo jeder seine Gedanken und zuweilen auch Müll abladen kann. Um eine Gruppe zu „gründen,“ muss man sich als Reporter registrieren lassen.


·         es ist auch nur zum Teil ein offener Chat, mehr eine Information-Plattform, wie „"Arbeitseinsatz am Samstag um 10“ Uhr"


· das Alter spielt keine Rolle.  


Wie funktioniert das

  ·         die App ist für Apple und Android als Download in den Stores frei verfügbar

·         nach der Anmeldung kann man bereits loslegen und schauen, wer alles bereits dort Mitglied ist und schon Sachen anbieten oder suchen

  ·         ein Verein muss sich erst über dieses Portal anmelden und erst dann wird die Gruppe freigeschaltet

·         Interessant: Es besteht keine Verbindung zu einem anderen Anbieter wie z.B. Facebook, Instagramm, etc. Das ist dahingehend wichtig, da keine Informationen und Adressen nach „außen“ gelangen und von irgendwelchen Firmen für private oder kriminelle Zwecke genutzt werden

·         Nachrichten werden vorab von einer Redaktion gelesen und freigeben (per KI, aber auch von richtigen Menschen)

  ·         unter https://www.digitale-doerfer.de/unsere-plattform/ findet man einen kleinen Film der einem das alles nochmal sehr verständlich erklärt

·         beachtet aber bitte jeder den Datenschutz, wie überall  



Das Ganze lebt natürlich nur dann, wenn viele mitmachen und sich eine rege Beteiligung abzeichnet. Wenn das Konzept angenommen wird, ist es sicherlich ein interessantes Angebot für die Zeit nach der kostenlosen Nutzung. Wir starten nun mal mit dem DorfFunk und den DorfNews. Es gibt noch weitere Pakete, die man als Gemeinde hinzunehmen kann: LösBar, LieferBar, Bestellbar. Die sind alle im Video erklärt.  Diese sind kostenpflichtig und wohl erst dann interessant, wenn auch genügend Leute das wollen und mitmachen. 

Ich bitte Euch, den Dorfunk in Euren Vereinen und Gruppen  vorzustellen. Es bedarf vieler die mitmachen, ist aber eine sehr gute regionale Plattform.


Kurzerklärung zu verschiedenen Bereichen:
Plausch
Von kurzen Nachfragen bis zu Gesprächen mit ordentlich Tiefgang: Hier kommen Bürger*innen ganz schnell in Kontakt!
Events
Ob Party des Jahres, der nächste Flohmarkt oder ein Spielabend – hier kann die Nachbarschaft mit einem Funk informiert werden!
News
Was gibt’s Neues im Dorf? Dank der Einbindung der DorfNews, bleiben die Bürger*innen von nun an immer auf dem laufenden! (Ähnlich auch wie Aktuelles auf unserer Homepage)
Biete
Ob Mitfahrdienst, Werkzeug oder handwerkliches Geschick, – hier kann man der Nachbarschaft etwas bieten und die Gemeinschaft stärken!
Suche
Wer suchet, der findet! Ob Werkzeug, Mitfahrgelegenheit oder Nachbarschaftshilfe: hier ist man an der richtigen Stelle!
Gruppen
In Gruppen können sich Bürger*innen über ihr Herzensthema mit Gleichgesinnten in deiner Gemeinde austauschen.
News
Dort sieht man immer das letzte aktuelle aus allen o. g. Bereichen
  
VEREINE haben die Möglichkeit, sich frei schalten zu lassen und die Funktion „Beiträge“ zu nutzen - ähnlich wie die Ortsbürgermeister bei amtlichen Mitteilungen.
Vorgehensweise: „Jeder Verein kann bei RLP Aktuell mitschreiben und Informationen bzw. Beiträge für andere bereitstellen – melden Sie sich hierzu gerne unter 
https://www.rlp.digitale-doerfer.de/reporterin-werden/ an.
Das heißt, ihr benutzt das Kontaktformular oder schreibt eine E-Mail, dass ihr für Verein XY euch als Reporter registrieren lassen möchtet und dann bekommt ihr einen Link mit Anleitung, wie ihr Beiträge für den Verein (das geht auch am Computer) verfassen könnt.
„Sämtliche Informationen finden Sie unter 
https://www.digitale-doerfer.de/ bzw.  https://www.rlp.digitale-doerfer.de/.“
 

Ich bitte Euch, den Dorfunk in Euren Vereinen und Gruppen  vorzustellen. Es bedarf vieler die mitmachen, ist aber eine sehr gute regionale Plattform. Und dazu sicher, was sicherlich einen besorgten Mitmenschen gefallen dürfte. Bitte an so viele wie möglich verteilen. Für fragen steh ich natürlich gerne zur Verfügung.

Ulrich Frohn

Ortsbürgermeister


www.nebenan.de

Das Netzwerk www.nebenan.de ist eine Internet-Plattform der Good Hood GmbH, Berlin, die Dienstleistungen zu Aufbau und Förderung von sogenannten Nachbarschaften anbietet. Das Netzwerk wurde von einem sechsköpfigen Gründerteam rund um Christian Vollmann aufgebaut und Ende 2015 in Betrieb genommen. Die Plattform finanziert sich durch Einnahmen aus lokaler Werbung, aus freiwilligen Beiträgen, und aus Gebühren für sogenannte Organisationsprofile.

 

Ein Benutzerkonto erhält man nur in der eigenen (nachgewiesenen) Nachbarschaft. Nur mit dieser und angrenzenden Nachbarschaften kann man in Kontakt treten. Züsch und Neuhütten bilden hier eine Nachbarschaft. Dieses Portal bietet die Möglichkeiten Hilfe/Dienstleistungen/Unterstützung jeder Art anzubieten und/oder anzufragen.

 

Als Nachbarschaft wird ein Dorf oder ein Ortsteil mit ein paar Hundert bis ein paar Tausend Einwohnern verstanden. Geplant sind etwa 30.000 Nachbarschaften; davon sind bereits über 7.200 (Stand Januar 2019) aktiviert. Man kann nur in der Nachbarschaft, in der man nachweislich wohnt, Mitglied werden. Wenn sich in einer Nachbarschaft zehn Interessenten gemeldet haben, wird diese aktiviert. Die Anmeldung mit den Sicherheitsmerkmalen ist zwar umständlich, es soll aber auch sichergestellt sein, dass niemand von außerhalb in der Nachbarschaft teilnimmt.

 

Sicherlich auch interessant. Der Hinweis auf diese Homepage kam von den Ministerien in Mainz und von der Kreisverwaltung und ist als Unterstützungen zu den bereits angelaufenen Hilfediensten in den Gemeinden gedacht.

   

Ich bitte Euch, die Kommunikationsangebote in Euren Vereinen und Gruppen vorzustellen. Es bedarf vieler, die mitmachen. Es sind aber sehr gute regionale Plattformen. Für Fragen steh ich natürlich gerne zur Verfügung.

 

Bis dahin alles Gute und Gesundheit,

Ulrich Frohn
Ortsbürgermeister



Information der Gemeinde Züsch zur Corona-Pandemie
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Züsch,
 
ich wende mich im Namen des Gemeinderates an Sie. Aufgrund der aktuellen Lage haben die Landesregierung und der Landkreis Trier-Saarburg weitreichende Maßnahmen für uns alle beschlossen. Ich möchte Ihnen hierzu einige Hinweise geben und Sie darüber informieren, wie Sie bei Bedarf Unterstützung bekommen.
 
Seit letztem Freitag sind alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Des Weiteren sind seit Mittwoch alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte von Personen verboten worden, vorläufig bis auf Weiteres.
 
In Hermeskeil sind alle Behörden und die meisten Geschäfte geschlossen. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Post, Tankstellen,  Banken, Frisöre, Bau- und Tierfuttermärkte und Sanitätshäuser bleiben aber geöffnet, um die Grundversorgung zu sichern. Alle Arztpraxen haben wie gewohnt geöffnet.
 
Die Busse verkehren nur noch nach dem Ferienfahrplan.
 
Die Ortsgemeinde hat Bürgerhaus, Mehrzweckhalle, Jugendraum und Spielplatz, die Vereine alle Hütten und Versammlungsräume geschlossen. Sämtliche Vermietungen wurden vorerst abgesagt.
 
Die für Mitte April geplante Einwohnerversammlung mit Informationen zum Ausbau L166/Gartenstraße entfällt vermutlich. Wir werden versuchen, diese Versammlung wenn möglich noch vor Beginn der Bauarbeiten einzurichten. Sollte dies nicht gelingen, werden wir Sie in einem weiteren Brief über die Planungen informieren. Derzeit ist keine Verschiebung des Baubeginns geplant. Daher kann es ab Anfang Mai zu weitreichenden Behinderungen für Pendler kommen.
 
Das Bistum hat alle Gottesdienste, Gremiendienste und öffentliche Veranstaltungen abgesagt. Lediglich Trauerfeiern finden noch in einem begrenzten Rahmen statt. Sterbeamt und Trauerkaffee entfallen. Nur die Einsegnung und Beisetzung sind gestattet. Wir bitten Sie, auch bei Bestattungen die nötige Vorsicht walten zu lassen und entsprechende Abstände zu Ihren Mitbürgern einzuhalten.  
 
Die Maßnahmen zielen darauf, die Ausbreitung  des Corona-Virus zu verlangsamen, da ein ungebremster Anstieg von Infektionen das Gesundheitssystem überlasten würde. Daher die Bitte an Sie:
 
Reduzieren Sie in den nächsten Wochen direkte soziale Kontakte auf das Nötigste und meiden Sie größere Ansammlungen. Nutzen Sie besser Telefon und Internet, um sich und alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.
 
Der Gemeinderat hat eine Aktionsgruppe ins Leben gerufen, die allen Menschen (besonders den gefährdeten Personengruppen) eine Bürgerhilfe anbietet. Wir koordinieren die Besorgung von Lebensmitteln und Medikamenten sowie Postgänge.    Wenn Sie Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an uns wenden. Es wurde eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Die Ansprechpartner werden alles Weitere für Sie organisieren und sind ab dem späten Nachmittag erreichbar.
 
Meine Bitte: scheuen Sie sich nicht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen und melden Sie sich!
 
Die Nummer für die Bürgerhilfe ist: 0151-267 557 81
 
…oder wenden Sie sich an ein Gemeinderatsmitglied.  
 
In den kommenden Wochen sollten wir als Dorfgemeinschaft zusammen stehen, uns gegenseitig helfen und Solidarität zeigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute. Bleiben Sie gesund!
 
Viele Grüße  
 
Ulrich Frohn

Ortsbürgermeister